Dynamische Stabilisierung

1. Pedikelschraubenbasierende dynamische Stabilisierung

Ein Konzept der dorsalen dynamischen Stabilisierung und zur Herstellung der Wirbelkörpergeometrie sowie zur Vermeidung von Wirbelgleiten sind Systeme, die auf Pedikelschrauben basieren. Zwischen diesen ist eine mechanische Stabilisierung unterschiedlicher mechanischer Charakteristik angebracht. Bei diesem Implantat war Herr Dr. Bertagnoli an der Entwicklung beteiligt.

Therapie der Wirbelkanalstenose mit dorsaler Stabilisierung

Wird im Rahmen einer Dekompression der Nervenwurzeln angewachsenes Knochenmaterial entfernt, so kann es in Folge zu Instabilitäten kommen. 

Um zusätzliche Stabilität einzuführen, gibt es verschiedene Konzepte. Ihnen ist gemeinsam, dass sie die Bandscheibe und die Facettengelenke entlasten und die Beweglichkeit des Segments gezielt beeinflussen. Die Art des Implantats hängt von der individuellen Situation des Patienten ab und wird nur in einem persönlichen Gespräch mit Diagnosestellung und Therapieentscheidung gemeinsam mit dem Patienten erörtert und entschieden.

2. intralaminäre und intraspinöse dorsale dynamische Stabilisierung

a.) intralaminäre dorsale dynamische Stabilisierung
- Coflex Implantat

Beim interspinösen U (Coflex®) wird eine Kompression der neuronalen Strukturen bei Extension vermieden, und das Segment wird bei Rotationsbewegungen stabilisiert.

< Links - Coflex Implantat

Recht - Graphische Darstellung einer Wirbelsäule mit
Coflex Implantaten L3 bis L5. >

 

b.) intraspinöse dorsale dynamische Stabilisierung

- Wallis Implantat
- Diam Implantat
- In-Space Implantat

Ein anderes Konzept sind interspinöse Abstandhalter wie das System Wallis oder Diam sowie das In-Space Implantat. Hier handelt es sich um ein Zugbandsystem ohne Fixierung im Knochen, bei dem die Flexion erschwert wird.